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Greener Gadgets 2009 New York

Auch wenn man oben die kurze Beschreibung gelesen hat, ist einem vielleicht nicht ganz klar was wir genau machen hier bei Vireo. Muss es auch nicht, das ganze soll man im Laufe der Posts mitbekommen.
Seit Mittwoch sind wir wieder aus New York zurück. In New York waren wir auf der Greener Gadgets Conference 2009 im Rockefeller Center am 27. Februar. Hier trafen sich die Experten der Green Business Bewegung, besonders aber diejenigen die begeistert sind von grünen, innovativen und technischen neuen Wegen den Klimawandel zu bekämpfen, eben mit Greener Gadgets. Thomas wollte erst nicht mit, doch als ich ihm sagte, das ich ein Ticket gewonnen hab, er sicher auch günstig eins kriegt und der Flug gerade soviel kostet, wie nach Spanien, war auch er begeistert.
Diese Konferenz kam für unsere Geschäftsidee etwas früh, da wir noch dabei sind unser Fundament auszubauen, die erste Etage kann man dann noch nicht mit Möbeln einrichten. Aber durchaus interessant war es den Vortragenden wie Saul Griffith seinen logischisch nachvollziehbaren Kalkulationen, in der Art von „Wie rette ich die Welt“ zu lauschen. Seine wissenschaftlich genaue, schonungslose Analyse ist wahrscheinlich die vernünftigste Methode um wirklich den CO² Ausstoß reduzieren zu können. Die Frage ist nur, ob jeder so vernünftig ist und den Verzicht wie z.B. auf regelmäßige Reisen oder jeglichen anderen Verzicht beim Alltagskonsum (Lebensmittel) so ausüben wird. Der womöglich einfachere Weg ist bewusster, strategischer zu konsumieren. Ein erster Schritt, zu allererst das Bewusstsein zu schaffen. Daran schließt sich die Diskussion aller Teilnehmer über das Umdenken an. Interessant war zu sehen das der Diskussionspunkt ob der Begriff „Green“ und „Gadgets“ sich ausschließen oder ob man für Gadgets einfach einen Neuen braucht. Die Ernsthaftigkeit dieser Angelegenheit eines tiefgründigen Wandels im umweltbewussteren Denken wurde den Anwesenden bei der Prämierung des Designwettbewerbs bewusst. Da hieß es, „wir wollen Produkte prämieren, die am ehesten ein Wandel des Umweltgedankens bewirken können“. So hießen die Gewinner dann

  1. Tweet a Watt – Ein Strommessgerät das mit Hilfe vom Dienst Twitter den gesamten Stromverbauch des Haushalts online stellt (und ihn somit „schonungslos“ jedem zur Schau stellt)
  2. Power Hog – Ein Spielzeug, dass Kinder verdeutlichen soll das Strom Geld kostet, indem Sie Geld in das „Sparschwein“ einwerfen und es dann erst Strom weitergibt
  3. Drying Rag – ein vom Begriff her fragliches Gadget (hierbei kam die Diskussion auf), da es doch nur durch seine Nützlichkeit besticht – ein Anordnung aus Holzleisten, dass das Trocknen von nasser Kleidung erleichtern soll

Wir sammelten ein, zwei Kontakte und hatten auch die Chance New York zu sehen. Für mich das dritte Mal, für Thomas das erste Mal, deshalb war er auch New Yorks bester Tourist und versuchte alles mitzunehmen, was ging, hoffentlich muss ich mir nicht seine 600 Fotos alle anschauen. Ich sammelte derweil ein, zwei nützliche Ideen, indem ich grüne Unternehmen in Manhattan aufsuchte. Lustigerweise traf ich jemanden aus München, der im Green Depot auf der Bowery in Manhattan arbeitet, ein neuer grüner Baumarkt mit sehr ansprechender Aufmachung. Zurück in München sind wir nun voller Tatendrang unseren EXIST Stipendiumsantrag einzureichen und die 2. Stufe des Münchner Business Plan Wettbewerbs anzugehen.

Pressemitteilungen zur Greener Gadgets 2009:
Ecogeek
NY Times
CNet CNet2 CNEt Special Report
ZDNet
Live-Blog von der Greener Gadgets auf Inhabitat.com

Scientific American

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