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Unsere Testecke: Matthias und die Voltaic Messenger Solartasche

Die besten Produkte, geheime Neuheiten oder einfach tolle Artikel werden in der Testecke bei Vireo-Store geprüft. Kritisch und ehrlich sind wir heute mit:

Die Solartasche Voltaic Messenger

Solartasche Voltaic Messenger
Details zum Artikel

Gliederung
Jede Testecke besteht aus diesen sechs Kategorien, in denen wir prüfen, ob ein Produkt den strengen Kriterien bei Vireo-Store genügt.


Verpackung


Verarbeitung


Zubehör


Solargerät im Einsatz


Für welchen User geeignet


Allgemeines Fazit

 

VERPACKUNG
Die Solartasche kommt in einem Karton auf dem deutlich zu erkennen ist, um welches Unternehmen es sich handelt. Hat man diesen geöffnet kann man die Tasche herausziehen. Um die Tasche befindet sich noch ein kleiner Plastiksack. Ich persönlich war etwas erstaunt. Die Tasche ist zwar durch den Karton geschützt, jedoch erwartet man noch irgendein Schutz. Nun gut, Plastiksack weg und man hat das gute Stück in der Hand.



 

 

 

VERARBEITUNG

Ich bin wirklich sehr überrascht. Wer sich schon einmal eine Tasche in diesem Design von einer namenhaften Firma gekauft hat, der wird wissen, was man dafür bezahlen muss. Da der Messenger nur 120 Euro kostet, sind meine Erwartung nicht die Größten gewesen; zumal es sich hier nicht nur um eine Tasche als solches, sondern einer Kombination aus Tasche (Messenger) und Ladegerät für kleine Elektronikgeräte handelt.

Das Außenmaterial des Messengers macht einen sehr hochwertigen Eindruck. Laut Hersteller handelt es sich hier um ein 600D-Gewebe aus recycelten PET, besser bekannt als „Polyethylenterephathalat“! Ich persönlich finde diesen Aspekt ein sehr schönes Feature, da man hier das Konzept der Nachhaltigkeit weiter verfolgt hat. Der Stoff ist fest und robust und erweckt nicht den Anschein, dass man sich bei einem Wolkenbruch viel Gedanken um die in der Tasche befindlichen Geräte machen muss. Aber zum Innenleben kommen wir noch.

Die drei Solar-Panels sind passgenau in die Front der Tasche eingelassen und sauber vernäht. Aber diese Tatsache betrifft nicht nur die Panels sondern die gesamte Tasche. Alle Nähte sind sauber und stabil verarbeitet.

Genauso verhält es sich mit sämtlichen Reißverschlüssen. Diese machen ebenfalls einen hochwertigen Eindruck, lassen sich bestens bedienen und verfügen jeweils über zwei Zieher (mit Logo), die es ermöglichen, die Tasche in alle Richtungen zu öffnen und zu schließen.

Widmen wir uns nun der Tasche bzw. der einzelnen Möglichkeiten zum Verstauen. Der Messenger besitzt im wesentlichen drei Fächer. Eins direkt an der Front, eins in der Mitte und eins auf der Rückseite. Alle drei Fächer sind jeweils mit einem Reißverschluss ausgestattet.
Die mittlere Tasche bietet viel Platz (14 Liter) für Laptop, Smartphone, Kalender – was man halt so alles benötigt. Aufgeteilt ist in zwei Staufächer mit Netzapplikationen sind diese ebenfalls mit einem Reißverschluss ausgestattet.
Stifte, Geldbörse und Schlüssel sind optimal in der vorderen Tasche aufgehoben. Hier sind mehrere Stifthalter, ein Karabiner aus Plastik sowie diverse Taschen untergebracht.
Darüber hinaus befinden sich in diesem Bereich die Anschlussmöglichkeiten für die Batterie, ein Stecker als Direktversorgung vom Panel und ein Adapter für den Zigarettenanzünder im Auto.

 

ZUBEHÖR
Nachdem ich nun den Messenger in der Funktion als Tasche genug Aufmerksamkeit geschenkt habe, ist es nun an der Zeit auf das wesentliche, der Funktion als Solarladegerät, einzugehen.
Der Messenger wird mit einem Set Voltaic Power Pack and Adaptors geliefert.

Das Set enthält als Herzstück den Akku, ein Netzladegerät mit Adapter für die gängigen Steckdosen, 10 Adapter für diverse Geräte, ein Kabel für den Zigarettenanzünder im Auto und das Verbindungskabel für die Adapter.
Das Set scheint ein Rundum-Wohlfühlpaket zu sein, man hat scheinbar an alles gedacht. Dieser Eindruck wird bei mir leider schnell getrübt. Nachdem ich mir den passenden Adapter für mein Smartphone (BlackBerry 9900) raussuchen wollte, kam die Ernüchterung. Das Set enthält keinen Micro-USB-Adapter.
So etwas ärgert, weil MicroUSB nun wirklich ein Standard bei vielen Geräten ist. Ich konnte mein Gerät über mein USB-Ladekabel und den USB-Adapter trotzdem anschließen, aber nichtsdestotrotz ein Zwischenschritt, der nicht nötig wäre. Minuspunkt!

Die Bedienungsanleitung ist sehr klein und beinhaltet wenig Informationen. Jedoch ist diese auch nicht nötig, da sowohl das Gerät als auch die Stecker beschriftet sind. 

Qualität  des Zubehörs
Über die Qualität der Adapter, Kabel und Netzladegerät kann man sich nicht beschweren.

Die Adapter sind sauber gearbeitet, Schnittstellen passen gut ineinander.

 

Das Verbindungskabel und das Kabel für den Zigarettenanzünder sind flexibel gestaltet. Gut durchdacht, so kann man auch die Geräte im mittleren Fach der Tasche laden.

 

Das Netzteil ist gleichzeitig ein „Reiseladegerät“. Heißt nichts anderes als: drei verschiedene Adapter liegen bei. Das Aufladen in den Ländern Deutschland, Korea, Frankreich, Vereinigtes Königreich, VR China, Hongkong, Singapur, Japan, China (Taiwan) und USA stellt somit kein Problem dar.

 

 
Akku
Der mitgelieferte Akku dient als Speicher der gewonnenen Solarenergie. Er hat eine Kapazität von 4400mAh, ein Wert der sich durchaus sehen lassen kann. Aufgeladen wird die ganze Geschichte über die Solarpanels der Tasche oder über das Netzteil.
Als kleines Gimmick ist eine LED-Leuchte integriert, die in anbetracht ihrer Größe ordentlich Licht produziert. Ansonsten ist eine LED-Anzeige für den Ladestand der Batterie eingebaut, der sowohl beim Laden als auch beim Betätigen des „Test“-Knopfes Auskunft über den Ladestand gibt (rot/gelb/grün).
Auf der oberen Seite befindet sich noch ein Schalter mit dem man die Ausgangsspannung auswählen kann. Auf der Rückseite ein Clip, der es ermöglicht, den Akku an der Tasche zu befestigen.
Aber am besten wir schauen uns das mal an.

 

IM EINSATZ
Laden einzelner Geräte über den Akku.
Clever wie ich nun mal bin, hatte ich natürlich dafür gesorgt, dass mein Smartphone (BlackBerry Bold 9900) nur noch mit 10% Restenergie operierte.
MicroUSB-Adapter vom Voltaic Amp (der Messenger verfügt leider über keine MicroUSB Adapter, siehe Rubrik Zubehör) an das Verbindungskabel und dieses wiederum an den Akku.

Sobald alle Stecker sitzen, erscheint im Display des Smartphones der Hinweis, dass der Ladevorgang gestartet ist.

Nach knapp anderthalb Stunden sah ich zum ersten Mal auf das Blackberry und musste erstaunt feststellen, dass es komplett geladen war. Vergleicht man diesen Wert mit dem normalen Ladegerät, dann ist das ziemlich begeisternd wie schnell der Ladevorgang vonstatten geht.
Nach dem Aufladen meines Smartphones zeigte die LED des Messenger-Akkus die Farbe gelb an. Halbvoll. Ich bin wirklich begeistert!

Auch das Laden von Tablet-PCs (in meinem Fall das BlackBerry PlayBook) bereitet dem Voltaic Messenger keinerlei Probleme. Nach dreieinhalb Stunden konnte er auch diesen Akku auf 60% laden. Ganz voll bekommt er es leider nicht, was in anbetracht der Akku-Kapazität nun auch nicht verwunderlich ist.

Fazit
Der Voltaic Messenger besteht diesen Test mit Bravour. Der mitgelieferte Akku verfügt über genug Power diverse Geräte, angefangen von Smartphone über Tablets bis hin zu Kameras, in einer sehr kurzen Zeit zu laden.

Laden über Solar-Panel – Akku
Wir schreiben Anfang April, das Wetter: natürlich wechselhaft.
Aber gut, es wäre ja auch irgendwie sinnfrei nur unter Ausnahmebedingungen zu testen, im Alltag kann man es sich schließlich auch nicht aussuchen.
Also Tasche geschnappt, ins Lager und dann Richtung Vordach. Da dieses auch als Rettungsweg angeben ist, sollte es mich ja halten.

 

 

 

Das gute Stück direkt auf dem Dach platziert, ich habe nämlich nicht vor die Tasche nach den Sonnenstand aller 30 Minuten auszurichten.
Akku an die Solar-Panels angeschlossen, der LED des Akkus leuchtet, die LED auf der Tasche auch. Noch schnell auf die Uhr schauen, wir haben es 11 Uhr. Messenger, ich komme später wieder.

Gegen 15:30 Uhr mache ich mich wieder auf den Weg; den Messenger vom Dach holen.
Dort angekommen schaue ich sofort nach was die Statusanzeige des Akkus für Infos parat hält. Nach viereinhalb Stunden auf dem Dach ist der Akku bis zur Hälfte aufgeladen. Die LED leuchtet gelb. Wenn man bedenkt, dass der Himmel alles andere als klar war, ist dieser Wert für mich absolut akzeptabel. Gerade weil diese Ladung wieder für eine komplette Ladung des Smartphone ausreicht. Der Hersteller gibt in direkter (klarer) Sonne einen Wert von 7 Stunden an, der durchaus realistisch ist.

Laden über Solar-Panel – Handy

Schließt man das Smartphone (unser Test-Smartphone HTC) direkt an das Solar Panel, ist dieses nach knapp 3 Std. geladen. Ein sehr guter Wert vergleicht man mit der Konkurenz (e.GO. Professional knapp 6 Std.)

Fazit
Die Leistung des Solar Panels ist absolut zufriedenstellend. Es lädt den Akku als auch das Smartphone ohne Probleme. Was auffällt: die Panels reagieren
schon bei geringer Sonneneinstrahlung. Natürlich lädt die Geschichte bei blauen Himmel bestens, aber auch bei nicht-idealen Bedingung ist ein Laden möglich!

 

FÜR WEN GEEIGNET
Man bekommt für 120 Euro eine gute verarbeitet Tasche, die zusätzlich ein Ladegerät für Smartphones, Kameras, Tablets, MP3-Player etc. integriert hat. Ich habe kein separates Gerät am Mann, das ich dann irgendwo umständlich aufbauen muss. Der mitgelieferte Akku lässt sich einfach und schnell über die Steckdose oder die Solar-Panels laden. Habe ich kein Bock auf die Tasche, möchte jedoch auf die zusätzliche Power nicht verzichten, dann nehme ich nur den Akku mit. Dieser ist bei anderen Voltaic-Geräten zwar flacher und hübscher; mir persönlich ist das aber nicht so wichtig. Ob in der Uni, Schule oder im Beruf, auf Reisen, beim Spaziergang oder im Biergarten, die Tasche fügt sich überall bestens ein.
Für Tracking Profis sind die Solar-Panels wahrscheinlich zu schwach. Auch ist die Tasche wohl nicht wirklich dafür geeignet. Aber dieses will der Messenger von Voltaic auch nicht, hier greift man wohl lieber zum Modell Fuse.

 

ALLGEMEINES FAZIT

Ich muss zugeben, der Messenger hat mich begeistert. Wieso? Ich habe nicht nur ein Solarladegerät, das erstmal verstaut und transportiert werden möchte, sondern eine vollwertige Tasche, die nicht nur durch ihr Platzangebot sondern auch durch Verarbeitungsqualität und Design überzeugt.
Die Solar Panels sind sauber und stabil in die Tasche integriert, der mitgelieferte Akku besitzt mit seinen 4400 mAh genug Power um ein Smartphone innerhalb von knapp 2 Stunden vollständig aufzuladen ohne danach ausgelaugt zu sein. Ebenso lassen sich Tablet PCs laden, wenn auch nicht vollständig.
Betrachtet man jetzt auch noch den Preis von 120 Euro (Vireo-Store) und vergleicht diesen mit anderen Solarladegeräten, so kann man absolut nichts falsch machen. Sollte einem die Power nicht ausreichen, dann kauft man sich eine weiteres Battery Pack von Voltaic dazu und hängt diese noch in die Tasche.

Der Voltaic Messenger stellt sich als Spitzen-Allrounder heraus. Er lädt souverän auf.  Ganz klar – 5/5 Vireos

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Habt Ihr das Produkt etwa auch? Schon getestet? Dann hinterlasst doch einfach eure Meinung!

1 Comment

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