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Und wer ist das?

Hallo ich bin Anne und gehe jeden, na gut fast jeden Tag mit einem Lächeln und viel Humor an. Seit 2013 studiere ich Medien- & Kommunikationswissenschaften in meiner Heimat Halle.
Doch das ist nicht bloß irgendwas mit Medien! Es ist spannend, aufregend und herausfordernd. Wer kann im zarten Alter von 25 denn schon behaupten an diversen Filmproduktionen beteiligt gewesen zu sein oder Radiosendungen produziert zu haben?

Doch es gibt auch Schattenseiten im Dasein einer Studentin. Das Pflichtpraktikum! Das klingt nach Kaffeekochen, Akten sortieren und wenig Spaß. Immer wieder kommen bei dem Gedanken an ein Praktikum Horrorvorstellungen hoch. Die Bilder in meinem Kopf sind grauenvoll: stundenlang die enorm wichtige Ablage sortieren, zentrale
Aufgaben wie das Beschriften von Ordnerrücken oder sich auf dem Bürostuhl so lange drehen bis einem vor Schwindel alles egal ist. Ihr wisst was ich meine, oder?

Doch ich gebe die Hoffnung nicht auf, dass es auch Unternehmen gibt die ihre Praktikanten ernst nehmen. Also öffne ich das Browserfenster und starte die Suchfunktion – diese lustigen Google Doodles sind aber auch immer wieder eine schöne Ablenkung. Nein Anne, Konzentration!
Nur Akten abarbeiten oder Rechnungen schreiben sind einfach nicht so mein „Ding“ – ich will etwas produktives. Gesagt, getan.
Meine Bewerbung für eine Stelle als Praktikantin im Bereich Mediengestaltung und Green ECommerce war abgeschickt. Aber was genau die Aufgaben sein würden wusste ich natürlich nicht…

…nach dem Vorstellungsgespräch habe ich sofort im Auto meine Mutter angerufen (Achtung das ist strafbar, deswegen immer schön den Motor aus) und habe gedanklich schon den Sektkorken gen Wohnzimmerdecke geschossen.

Und so kam es wie es jetzt ist.

Heute ist der letzte Tag meines Praktikums. Ich sitze gerade in Merseburg und schreibe über die vergangen Wochen bei Vireo.de. Es ist unglaublich, dass die letzten vier Wochen so rasant vergangen sind. Aber genau das ist doch das Zeichen dafür, dass ich eine sehr gute Zeit als Praktikantin hatte. Ich würde ja fast sagen, so fühlen sich Praktikanten im Paradies.
Nun wollt ihr sicher wissen: Hat sie Kaffee gekocht und Akten vernichtet oder hat sie einfach ein Zeugnis abgeholt und die Zeit bei 30 Grad und mehr am See verbracht?

Ganz im Gegenteil. Ich habe die einmalige Chance bekommen für Vireoloxx, eine Firma die zu Vireo.de gehört, einen Imagefilm zu produzieren. Und aus ursprünglich einem Film sind sogar zwei kurze Imagefilme entstanden.

Vireoloxx stellt sich vor

Vireoloxx Kundenreferenz – Neuronade

Kurz durchgeatmet und schon war die Zeit ran – mein erster Tag in Merseburg. Und damit auch die Befürchtung ich habe mir zu viel vorgenommen und bleibe als Versagerin mit großer Klappe in Erinnerung. Also nahm ich mich nach einigen Schockzuständen zusammen und startete in das Praktikum bei Vireo.de. Ich brachte schon einige Ideen für den Film mit und konnte direkt anfangen. Ich bereitete Drehtage und Interviews vor und hangelte mich an meiner Idee lang. Gute Vorbereitung ist alles!

Das Vertrauen, das alle bei Vireo.de in mich gesetzt haben fühlte sich gut an, war aber auch schuld an der immer mal wiederkehrenden Versagensangst. Ich meine so ein Imagefilm zu produzieren klingt fürs Erste ganz einfach, doch man stellt schnell fest, dass das alles auch in einem Homevideodesaster enden könnte. Doch gerade das Team und die Unterstützung von jedem Einzelnen haben alle meine Albträume nicht zu einer grausigen Realität werden lassen.

Auch, wenn ich in Situationen bei Filmaufnahmen um mein Leben und noch mehr um das der Kamera fürchtete. In gefühlt fünf Metern Höhe (in Wirklichkeit waren es vielleicht zwei Meter) hantierte ich, mit leichtem Anflug von Höhenangst, mit Kameratechnik, die ein Vermögen kostet.

Neben waghalsigen Aktionen für schöne Bilder durfte ich auch Kooperationspartner interviewen – was mir nicht nur berufliche Qualifikationen schenkte, sondern auch einen abwechslungsreichen Arbeitsalltag.
Und gerade diese herausfordernden Momente und das Probieren, Umsetzen und noch einmal versuchen haben die vier Wochen zu einer meiner besten Erfahrungen in der Berufswelt gemacht.

Aber warum Vireo.de?

Ich gebe zu vorher noch nie etwas von dieser Firma gehört zu haben.
Mich hat es sofort überzeugt, dass Vireo.de keine Firma ist wie jede andere. Okay ein Onlineshop ist sicher keine neue Erfindung, aber die Umsetzung macht es. Bei Vireo.de dreht sich alles um ökologisch nachhaltige Produkte und umweltschonende Arbeitsabläufe. Mal abgesehen davon, dass
auch das Shopsortiment ziemlich witzige und außergewöhnliche Produkte umfasst. Und „Öko“ (so wie es gern mal als negative Bezeichnung verwendet wird) ist hier weder der Job noch die Menschen – es ist schön, dass hier alle ein bisschen an unsere Zukunft und unsere Welt denken und damit für andere ein Vorbild sein können!

Es war eine sehr angenehme, zickenfreie Zeit. Ich habe bei Vireo.de viel gelernt, wirklich und wahrhaftig gearbeitet, etwas geschafft und geschaffen worauf ich stolz sein kann. Neben neuem Wissen und Können, hab ich aber vor allem viel für mich und meine Zukunft gelernt. Eigenes und selbstverantwortliches Arbeiten! Vorausgesetzt man will lernen!
Und ganz nebenbei haben sich meine Pläne für die Frage: Und was machst du nach dem Studium? konkretisiert (Papa wird es euch danken).

Da kann man da eigentlich nur sagen:

Danke Jungs. Auch für die schöne Arbeitsatmosphäre. Ich bin direkt in euer Team aufgenommen worden und habe mich wie ein Teil von Vireo.de gefühlt.
Vireo Store
Vielleicht bis bald!
Anne

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